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Symposium - Kurzbeschreibung

"SCHLÜSSELFAKTOREN FÜR EINE ERFOLGREICHE FORSCHUNGSKOOPERATION IN EUROPA" Chancen und Risiken in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Wissenschaft.
Dr. Loeffler und Dr. Küttel Dr. Loeffler und Dr. Küttel

Kurzbeschreibung

Internationale Zusammenarbeit in Netzwerken nimmt in Zeiten eines zusammenwachsenden Europas eine immer größer werdende Rolle ein. Bedeutende Forschungsprojekte aus der Vergangenheit wie z.B. ESA, Airbus oder CERN haben gezeigt, dass gerade im Bereich der Zukunftstechnologien die enge Zusammenarbeit in internationalen Teams eine wesentliche Voraussetzung zur erfolgreichen Projektabwicklung darstellt.

Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Nachwuchswissenschaftlern ist seit der sog. Erklärung von Lissabon zu einer Priorität Europa geworden. Hierzu gehört u.a. als Schlüsselqualifikation, im europäischen Ausland mit leistungsstarken Partnern zu kooperieren. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern in grenzüberschreitenden Forschungsprojekten ist eine wesentliche Komponente der wissensbasierten Gesellschaft und des europäischen Forschungsraums.

Das Symposium „Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Forschungskooperation in Europa“ hatte zum Ziel, hiermit verbundene Chancen und Risiken aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren, Bedingungen für erfolgreiche europäische Projekte herauszuarbeiten und Erfahrungen auszutauschen. Das Symposium berücksichtigte:

  • die Sicht der Forschungseinrichtungen und Hochschulen,
  • die Sicht der Europäischen Kommission vor dem Hintergrund der Schaffung eines gemeinsamen Europäischen Forschungsraums,
  • und die Sicht Baden-Württembergs und europäischer Partnerregionen.

Das Symposium diente zur Bestandsaufnahme der heutigen Situation, zur Präsentation von praktischen Beispielen erfolgreicher Forschungskooperationen und zur Erarbeitung strategischer Ansätze zur Optimierung der Zusammenarbeit.

Folgende Fragestellungen wurden behandelt:

  • Wie wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im F&E Bereich unterstützt (insbesondere für Nachwuchswissenschaftler)?
  • Welche Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsorganisationen fördern europäische Projekte ?
  • Wo liegen die besonderen interkulturellen Herausforderungen - über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg?
  • Welche Lösungsansätze des interkulturellen Managements können beispielsweise genutzt werden, um sprachliche und kulturelle Barrieren in einem europäischen Forschungsteam zu bewältigen?

Referenten

Die Referenten kamen in erster Linie aus Institutionen, die aktiv in den europäischen Wissenstranfer eingebunden sind, etwa:

  • Vertreter der Europäischen Kommission (Europäischer Forschungsraum; Marie Curie Programm);
  • Vertreter internationaler Wissenschaftsorganisationen aus Deutschland, Schweiz und Elsass.


Zielgruppe

Das Symposium richtete sich an Vertreter aus Politik, Forschung und Bildung, sowie Nachwuchswissenschaftler, Doktoranden und Studierende mit dem spezifischen Interesse an gemeinsamen Forschungsprojekten in Europa.

 
Das Symposium diente als Auftaktveranstaltung zu einer Reihe von sechs Fortbildungsseminaren und zwei Infoabenden.

Dabei stand neben der Wissensvermittlung und Diskussion über die Auswirkungen der Trends, die Vorstellung praktischer Beispiele aus verschiedenen Regionen Europas im Vordergrund.




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