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Ziele und Aktivitäten

Alles zum Projekt EU-Trends (erster und zweiter Durchgang im Überblick)

Die Ausgangssituation für dieses Projekt liegt bereits einige Jahre zurück. Im März 2000 hat der Europäische Rat in Lissabon eine auf 10 Jahre angelegte Strategie vorgelegt, mit dem Ziel in den Menschen zu investieren, um eine wissensbasierte Gesellschaft in der Europäischen Union voranzubringen. Die Konzeption der sog. Lissabon Strategie erfolgte vor dem Hintergrund wirtschaftlicher, sozialer und technologischer Trends, mit denen sich die Völker Europas in den kommenden Jahren auseinandersetzen müssen.

Das Ziel des Europäischen Rates einer wissensbasierten Gesellschaft in der Europäischen Union voranzubringen, bleibt für viele noch sehr abstrakt. Anhand des konkreten Beispiels des Aufbaus eines Europäischen Forschungsraumes (EFR) wurden Doktoranden und Forscher im Rahmen des Projekts „EU-Trends“ geschult und begleitet. Diese Fortbildung präsentierte den Teilnehmern die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit im Forschungsbereich und schulte sie in deren Umsetzung.

Im Rahmen des Projekts wurden folgende Schulungsmittel entwickelt und Fortbildungsveranstaltungen organisiert:

  • Die Handbücher spiegeln die Ergebnisse des Projekts wider und stellen Wegweiser dar. Sie enthalten Erfahrungsberichte und Empfehlungen sowie theoretisches Hintergrundwissen.
  • Die Organisation von einem Besuch für Bürger/-innen (1-2 Tage) zu Koordinatoren von großen Europäischen Forschungsprojekten in Partnerregionen.
  • Die Fortbildungsseminare für Nachwuchswissenschaftler wurden als Grundlagenseminar und Vertiefungsseminar angeboten. Mehr Informationen finden Sie im Ordner Fortbildungsseminare oder in den Flyern im Ordner Downloads.
  • Das Fortbildungsseminar für Studierende bereitete auf das Auslandspraktikum oder das Auslandsstudium vor. Mehr Informationen finden Sie ebenfalls im Ordner Fortbildungsseminare sowie im Flyer (siehe Downloads).
  • Drei Informationsveranstaltungen wurden wahlweise in Mannheim, Strasbourg und Karlsruhe angeboten. Sie informietren über Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Forschungskooperationen. Der anschließende Erfahrungsaustausch bot die Möglichkeit, Lösungsstrategien gemeinsam zu reflektieren.
  • Das interaktive Diskussionsforum auf dieser Webseite gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, sich zu konkreten Themen im Bereich Interkulturelles Forschungsmanagement zu informieren und sich auszutauschen.
  • Ein Symposium zur Bestandsaufnahme der heutigen Situation, zur Präsentation von praktischen Beispielen aus verschiedenen europäischen Regionen und Erarbeitung von strategischen Ansätzen fand am 28./29.06.2006 an der Hochschule Pforzheim statt.
 

Das Ausbildungsprogramm war nicht nur für Teilnehmer aus Baden Württemberg offen, sondern auch für Personen aus den Partnerregionen.

Durch den aktiven Austausch von Erfahrungen (Best Practices in der Implementierung dieser Trends) zwischen den Bürgern über Ländergrenzen hinweg, trug das Projekt wesentlich dazu bei, die Völkerverständigung zu fördern und lieferte somit einen wichtigen Beitrag für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.



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